20.4.2014 22:55 Uhr
Wachstumszentrum - Erfolg für die deutsch-dänische Region

Wachstumszentrum - Erfolg für die deutsch-dänische Region

 

Das Projekt soll dazu beitragen, dass die Region sich von einer Grenzregion zu einer Wachstumsregion entwickelt. Ziel dieses Projektes ist u. a., dass alle regionalen Akteure – d. h. Gebietskörperschaften, das Land Schleswig-Holstein, die Region Syddanmark und relevante Institutionen/Verbände aus allen gesellschaftlichen Bereichen –  gemeinsam an einen Strang in dieser Entwicklungsarbeit ziehen. Um dies Ziel zu erreichen hält dieses Projekt eine Palette verschiedener Maßnahmen bereit. Ein wichtiges Element hierfür und Zielsetzung dieses Projekts ist es, das gemeinsame Potenzial der deutsch-dänischen Region klar zu definieren und durch eine gezielten Aussendarstellung/Vermarktung sichtbar zu machen. Der Effekt des Projektes soll sein, dass die Region attraktiver wird, neue Arbeitsplätze geschaffen werden, so dass Menschen und Unternehmen sich hier ansiedeln, die hier lebenden Menschen weiterhin gerne in der Region verbleiben und Touristen sie gerne besuchen.

Das Projekt "Wachstumszentrum" verfolgt in der ersten Phase einen Ansatz, der in dieser Form erstmals versucht, die gesamte INTERREG 4A-Region zu erfassen, vorhandene Entwicklungsaussagen zu bündeln, sie für die Gesamtregion anzuwenden, eine Einigung darüber herzustellen um sie dann als Stärkepositionen der gemeinsamen Region zu profilieren. Ausgangspunkt ist daher die notwendige Analyse aller vorhandenen für diese Region relevanten Entwicklungsaktivitäten, um sie zu konsensfähigen Entwicklungsvorgaben und – linien auszuarbeiten. Am Ende dieses Prozesses sollen eine oder zwei Regionalkonferenzen stehen, in denen man sich auf Gemeinsamkeiten in einem gemeinsam getragenen Entwicklungskonzept vereinbart.

Der zweite Part im Projekt beinhaltet die Projektarbeit. Der Entwicklungs-Prozess von vagen Projekt-Beschreibungen und -Ideen hin zu ausgereiften Projektanträgen soll betreut werden, so dass diese an die dafür in Frage kommenden Förder-Programme gerichtet werden können. Dies ist ein eigenständiger und neuer Ansatz. Zu diesem Zweck werden Veranstaltungen und gezielte Dialoge durchgeführt, um potentielle Projektträger den Entwicklungslinien zuzuführen und daraus neue Projekte zu definieren. Eine weitere Aufgabe wird die anschließende Betreuung der Projektträger bis hin zur Entscheidung über die Förderung der Projekte sein. Dies werden primär INTERREG-finanzierte Projekte sein, aber auch andere Fördertöpfe können anvisiert werden. Mittlerweile hat es sich als sinnvoll erwiesen, auch nach der erfolgten Bewilligung einen regelmäßigen Austausch mit Betreuungscharakter durchzuführen.

Die dritte und gewichtigste Phase des Projektes ist die Arbeit an der Profilierung der Region. Sie läuft eigenständig parallel zu den Aufgabe in Phase 1 und  2 und beinhaltet gezielte Aussendarstellung/Vermarktung der Region, Projektarbeit mit Außenwirkung und ebenfalls eine Betreuung der Gesamtregion, um diese besser sichtbar zu machen. Den Maßnahmen liegt ein Kommunikationsplan zu Grunde, sie werden die Wahrnehmung und das Image der Region verbessern und damit zu einer höheren Akzeptanz bei den Bürgern und der Wirtschaft führen.

Nähere Informationen und aktuelle Informationen erfahren Sie unter der homepage zum Projekt: www.wachstumszentrum.eu